Eine Veranstaltungen der Sozialistischen Jugend - Die Falken und der Egon Kuhn Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden e.V. am
8. März 2026 - 11:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Engesohder Friedhof
Orli Wald geboren 1. Juli 1914 in Bourell bei Maubeuge, Frankreich starb am 1. Januar 1962 in Ilten bei Hannover. Sie war eine deutsche Widerstandskämpferin und NS-Verfolgte. Geboren als Aurelia Torgau, gehörte sie einer Arbeiterfamilie an und engagierte sich früh im Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD).
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sie 1936 wegen Hochverrats zu vier Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt und verbrachte neun Jahre in Gefängnissen und Konzentrationslagern, darunter Ziegenhain, Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau.
Im KZ Auschwitz-Birkenau war sie als Lagerälteste im Häftlingskrankenbau tätig und setzte sich selbstlos für ihre Mitgefangenen ein, indem sie Lebensmittel schmuggelte, Krankenakten manipulierte und Menschen vor der Todesstrafe bewahrte. Aufgrund ihrer Menschlichkeit und ihres Mutes wurde sie von den Häftlingen als „Engel von Auschwitz“ bezeichnet. Sie überlebte die Lager und die anschließenden Evakuierungsmärsche, doch die traumatischen Erinnerungen führten zu schweren Depressionen. Sie starb 1962 in Ilten bei Hannover.
Ihr Ehrengrab befindet sich auf dem Engesohder Friedhof in Hannover, wo jährlich Gedenkveranstaltungen stattfinden. 2007 wurde die Straße vor dem Friedhof in Orli-Wald-Allee umbenannt.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr zahlreich erscheinen würdet, um Orli Wald zu ehren und ihr Vermächtnis in die Welt weiterzuverbreiten.
Eine Veranstaltungen der Sozialistischen Jugend - Die Falken und der Egon Kuhn Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden e.V. am
8. März 2026 - 11:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Engesohder Friedhof
Orli Wald geboren 1. Juli 1914 in Bourell bei Maubeuge, Frankreich starb am 1. Januar 1962 in Ilten bei Hannover. Sie war eine deutsche Widerstandskämpferin und NS-Verfolgte. Geboren als Aurelia Torgau, gehörte sie einer Arbeiterfamilie an und engagierte sich früh im Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD).
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sie 1936 wegen Hochverrats zu vier Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt und verbrachte neun Jahre in Gefängnissen und Konzentrationslagern, darunter Ziegenhain, Ravensbrück und Auschwitz-Birkenau.
Im KZ Auschwitz-Birkenau war sie als Lagerälteste im Häftlingskrankenbau tätig und setzte sich selbstlos für ihre Mitgefangenen ein, indem sie Lebensmittel schmuggelte, Krankenakten manipulierte und Menschen vor der Todesstrafe bewahrte. Aufgrund ihrer Menschlichkeit und ihres Mutes wurde sie von den Häftlingen als „Engel von Auschwitz“ bezeichnet. Sie überlebte die Lager und die anschließenden Evakuierungsmärsche, doch die traumatischen Erinnerungen führten zu schweren Depressionen. Sie starb 1962 in Ilten bei Hannover.
Ihr Ehrengrab befindet sich auf dem Engesohder Friedhof in Hannover, wo jährlich Gedenkveranstaltungen stattfinden. 2007 wurde die Straße vor dem Friedhof in Orli-Wald-Allee umbenannt.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr zahlreich erscheinen würdet, um Orli Wald zu ehren und ihr Vermächtnis in die Welt weiterzuverbreiten.